Im ersten Teil dieser Artikel-Serie haben wir uns mit dem risikobasierten Ansatz beschäftigt, der der Informationssicherheit und dem Datenschutz gemein ist. In diesem Artikel soll es um die Referenzmaßnahmenziele und -Maßnahmen zu den Pflichten des Verantwortlichen gehen.

Im Anhang A der ISO 27701:2021 werden die Referenzmaßnahmenziele und -Maßnahmen (Controls) definiert, die speziell für Verantwortliche im Sinne des Datenschutzes gedacht sind. Sie dienen der Erfüllung der Pflichten des Verantwortlichen. Der Anhang B, dem ich mich in einem späteren Blog-Artikel widmen werde, spezifiziert Controls für Auftragsverarbeiter.

Die Nummerierung der Controls funktioniert analog zur ISO 27001. Das bedeutet, dass sich die Nummerierung auf die entsprechenden Norm-Kapitel der ISO 27701 bezieht. In der ISO 27701 sind die Normkapitel 7 und 8 ähnlich aufgebaut wie die Kapitel der ISO 27002:2013. Es gibt Zielsetzungen, Maßnahmen und Leitlinien zur Umsetzung. Die Anhänge A.7 und A.8 beziehen sich dann auf die entsprechenden Abschnitte der Kapitel 7 und 8.

Pflichten des Verantwortlichen

Die Tabelle im Anhang A der ISO 27701 gliedert sich in vier Abschnitte – A.7.2 bis A.7.5. Alle Controls müssen vor dem Hintergrund der anwendbaren Datenschutzgesetzgebung betrachtet werden. Ähnlich wie in der ISO 27001 wird nicht vorgeschrieben, wie etwas umzusetzen ist, sondern vielmehr, um welche Themenbereiche man sich zu kümmern hat. Dabei dürfen die Controls im Datenschutz nicht ausschließlich nach eigenen Vorstellungen umgesetzt werden, sondern so, dass die für die eigene Organisation zutreffenden gesetzlichen Bestimmungen erfüllt werden. Die Umsetzungshinweise in Kapitel 7 sind dabei oftmals notwendige, aber keine hinreichenden Bedingungen.

Pflichten des Verantwortlichen zu Bedingungen für die Erhebung und Verarbeitung

A.7.2 beschreibt 8 Controls zu den Bedingungen für die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten. Hier werden datenschutzrechtliche Grundsätze wie die Zweckbindung und Rechtmäßigkeit der Verarbeitung adressiert. Darüber hinaus beschäftigt sich der Abschnitt mit Verfahren zur Einholung von Einwilligungen, zur Datenschutzfolgeabschätzung, zu Verträgen mit Auftragsverarbeitern und gemeinsame Verantwortlichkeiten (Joint Controllership). Zum Schluss werden Aufzeichnungen und Nachweise thematisiert.

Verpflichtungen gegenüber betroffenen Personen

A.7.3 beschreibt 10 Controls: Von der Bestimmung der eigenen Pflichten gegenüber Betroffenen bis zum Definieren und Umsetzen entsprechender Prozesse sind hier alle entscheidenden Pflichten des Verantwortlichen gegenüber Betroffenen adressiert.

Verantwortlichen zum Datenschutz durch Technikgestaltung und datenschutzfreundliche Voreinstellungen

A.7.4 beschreibt 9 Controls zum Datenschutz durch Technikgestaltung und datenschutzfreundliche Voreinstellungen. Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit den Themen Privacy by Default und Privacy by Design.

Pflichten des Verantwortlichen zur Weitergabe, Übertragung und Offenlegung von personenbezogenen Daten

A.7.5 beschreibt 4 Controls zur Weitergabe, Übertragung und Offenlegung von personenbezogenen Daten. Dabei wird insbesondere der Bereich der Übermittlung in Drittstaaten adressiert.

Wie es weiter geht

Die nächsten Artikel dieser Serie zur ISO 27701 beschäftigen sich mit den Themen

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“ISO 27701 – Den Datenschutz in ein bestehendes ISMS nach ISO 27001 integrieren”

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JETZT GIBT’S AUF DIE OHREN – SECURITY ON AIR – DER ANMATHO PODCAST

Ziel aller Unternehmen ist es die Produktivität, die Wettbewerbsfähigkeit und damit den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Damit die Geschäftstätigkeit auch im Angesicht von Notfällen und Krisen bestmöglich aufrecht erhalten bleibt, ist die Einführung eines Business Continuity Management Systems – kurz BCM sinnvoll.

In unserem Podcast zum Thema BCM befassen wir uns in 2 Folgen damit, wie ein BCM aufgebaut werden sollte, was es alles zu beachten gilt und geben auch kleine Tipps und Denkanstöße, um bestmöglich auf Störungen vorbereitet zu sein.

In der Folge 1 „die ersten Schritte“ geben wir einen groben Überblick über alles was beim BCM bedacht werden muss.

Dabei gehen wir auf folgende Aspekte ein:

  • Was bedeutet BCM und welche Vorgaben gibt es?
  • Wie fängt man an ein BCM aufzubauen?
  • Die Business Impact Analyse als Teil des BCM
  • Dokumentieren aller Informationen – in welcher Form?
  • Regelmäßiges Überprüfen und Verbessern ist Pflicht

In der Folge 2 „jetzt aber richtig“ steigen wir tiefer in das Thema BCM ein – wo liegen Stolperfallen, wie sinnvoll sind Übungen und welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten hat das BCM Team.

Hier beleuchten wir folgende Aspekte:

  • Wie definiert man Störungen, die für das Unternehmen zutreffen können?
  • Was muss bei Dienstleistern und Lieferanten beachtet werden?
  • Üben und Verbessern – wie geht man am sinnvollsten vor?
  • Wie entwickelt sich das BCM weiter?
  • Ein BCM unterstützt bei allen Prozessen, nicht nur im Fall der Fälle

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Wenn man sein tägliches Umfeld betrachtet, kommt man leicht zu dem Schluss, dass der Start in das Informationszeitalter längst geschehen ist. Sowohl personenbezogene Daten als auch sonstige Informationen nehmen einen bedeutenden Teil der Wertschöpfung ein. Damit sind sie für das erfolgreiche Agieren von Unternehmen notwendig und damit auch wertvoll. Alltägliche Dinge wie das elektronische Bezahlen an der Supermarktkasse oder die Fahrt mit der Bahn benötigen funktionierende und sichere Systeme zur Informationsverarbeitung.

Natürlich denkt man zuerst an technische Maßnahmen, wenn es um den sicheren Betrieb von technischen Systemen geht, sei es am eigenen Computer oder auf dem Leitstand des Kraftwerkes. Doch auch der Mensch, der Benutzer von Systemen, muss als „Sicherheitslücke“ gesehen werden. Und genau an dieser Stelle setzen Awareness -Konzepte an. Ziel dieser Konzepte ist es, die Einstellungen, das Wissen und das Handeln von Menschen so zu ändern, dass die „Sicherheitslücke Mensch“ geschlossen wird.

Awareness als Konzept

Das kann natürlich nicht mit einer einzelnen Schulung oder Unterweisung erreicht werden. Ein Awareness -Konzept beschreibt vielmehr ein systematisches, langfristig orientiertes Herangehen an die Erhöhung des Sicherheitsbewusstseins. Damit verbunden sind mehrere, aufeinander abgestimmte, an Situation, Thema und den Adressatenkreis angepasste Maßnahmen. Es ist sicher nachvollziehbar, dass das wiederholte Zeigen von ein und derselben Präsentation eher Ablehnung hervorruft. Es geht bei guten Awareness -Konzepten also darum, für die Teilnehmer auch Abwechslung zu schaffen, Wiederholungen anders zu verpacken, oder auch die Form der Darbietung zu ändern. Natürlich müssen die Inhalte von solchen Maßnahmen auch aktualisiert und an die Empfänger angepasst werden.

Eine Möglichkeit, Abwechslung zu schaffen, Wissen zu vermitteln und zusätzlich auch den Lerneffekt zu prüfen, sind eLearnings: den Mitarbeitern werden neue Inhalte in kleinen Videosequenzen dargestellt und erklärt, danach erhält man bei Bestehen eines Abschlusstests eine Urkunde. Nebeneffekt bei dieser Art von Awareness -Maßnahme: die zeitliche Unabhängigkeit der Durchführung. Es ist nicht notwendig, für alle Teilnehmer einer Veranstaltung einen gemeinsamen Termin zu finden, und bei Bedarf kann man sich die Inhalte teilweise oder auch komplett noch einmal anschauen. Zusätzlich werden Aufwand und Kosten für die Referenten gespart.

Abwechslung bereichert das Awareness -Konzept und erhöht die Bereitschaft, die dargebotenen Inhalte auch für sich selber anzunehmen – sprich: das Sicherheitsbewusstsein wurde ein bisschen verbessert! Also, auf zur nächsten Maßnahme …
Ein kleiner Eindruck, wie so ein eLearning aussehen *könnte*, findet sich auf unserer Webseite.

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„Security Awareness – Führungsaufgabe und Konzept“

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Auditoren achten sehr darauf, dass die Mitarbeiter ausreichend geschult und informiert werden, wenn Sie ein Managementsystem auditieren. Denn erst wenn jeder Mitarbeiter weiß, wie er wann zu reagieren hat und wie er Gefahren erkennt, kann er auch korrekt handeln.

Das eLearning bietet hier eine zeitlich flexible, ortsungebundene und meist auch günstige Lösung die Mitarbeiter zu erreichen. Dabei wird auf das individuelle Lernverhalten und die jeweilige Arbeitssituation des Mitarbeiters eingegangen, um einen optimalen Lernerfolg zu erzielen.

In dieser Podcast-Folge zum Thema „eLearning“ möchten wir Ihnen die Vor- und Nachteile, die ein solches eLearning hat, aufzeigen und Ihnen ein paar Hinweise an die Hand geben, worauf Sie beim Einsatz achten sollten.

In unserer Folge “eLearning“ gehen wir auf folgende Aspekte ein:

  • Was fällt alles unter den Begriff eLearning
  • Welche Vorteile bietet es sowohl für das Unternehmen als auch den Mitarbeiter
  • Wie können etwaige Nachteile abgeschwächt werden
  • Welche rechtlichen Aspekte gibt es zu beachten

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Auf unserer Webseite unter https://anmatho.de/seminare/elearning/ finden Sie die wichtigsten Informationen zu unserem eLearning-Portal. Informieren Sie sich jetzt und kontaktieren Sie uns unter Tel.: 040 229 47 19 0 oder per E-Mail unter seminare@anmatho.de.

Erreicht unser Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS) seine Ziele? Wirken alle zur Informationssicherheit umgesetzten Maßnahmen wie gedacht? Kurz: Funktioniert das ISMS oder erzeugt es nur das wohlige Gefühl, sich um das Thema Informationssicherheit schon irgendwie gut zu kümmern? Ohne Überwachung und Überprüfung der Wirksamkeit des Managementsystems selbst sowie der zur Informationssicherheit umgesetzten Maßnahmen bleiben nur Gefühl und Hoffnung. Eine angemessene Wirksamkeitsmessung ist daher in jedem relevanten ISMS-Framework vorgesehen.

Einen ersten Überblick zum Thema hat meine Kollegin Alice Laudien in ihrem Artikel Wirksamkeitsmessung im ISMS – ist ein Stein nur ein Stein?  zu unserem Seminar “Wirksamkeitsmessung nach ISO 27004” gegeben.

Dieser Artikel soll den Blick für die beiden Ebenen der Überwachung und Bewertung schärfen: ISMS und Maßnahmen der Informationssicherheit.

Wirksamkeit des ISMS

Gleichgültig ob man ein ISMS nach ISO 27001, BSI IT-Grundschutz oder einem anderen Regelwerk folgt: Ein ISMS besteht immer aus einem Satz zusammenhängender Elemente einer Organisation zum Festlegen von Politiken und Zielen sowie von Prozessen zum Erreichen dieser Ziele. Die Frage lautet also: Sind die Prozesse und ihre tatsächliche Umsetzung geeignet, die gesteckten Ziele zu erreichen?

Zu dieser Zielerreichung sieht beispielsweise ein ISMS nach ISO 27001 verschiedene Vorgehensweisen und Abläufe (Prozesse) vor, u.a. das Risikomangement, Setzen und Verfolgen von Informationssicherheitszielen, Kompetenzmanagement, Wirksamkeitsmessung, interne Audits, Managementbewertung. Diese Abläufe müssen überwacht werden. Am Beispiel der Informationssicherheitsziele bedeutet das:

  • Werden die Ziele regelmäßig (wie vorgesehen) überprüft, ggfs. verändert oder erneuert?
  • Werden Maßnahmen zum Erreichen der Ziele geplant?
  • Wird die Planung wie vorgesehen umgesetzt?
  • Wird die Zielerreichung anhand von Zielerreichungskriterien überprüft?

In einem späteren Artikel werde ich mich ausführlicher mit der Wirksamkeitsprüfung des Managementsystems nach ISO 27001 auseinandersetzen.

Wirksamkeit der Maßnahmen der Informationssicherheit

In einem ISMS nach ISO 27001 wird die Liste der umzusetzenden Maßnahmen aus drei Quellen gespeist:

  • anwendbare gesetzliche, regulatorische, vertragliche und selbst auferlegte Anforderungen
  • Risikomanagement
  • Informationssicherheitsziele

Diese drei Gruppen sind nicht disjunkt, d.h. sie überschneiden sich in der Praxis.

Geeignete Maßnahmen müssen ausgewählt werden, die Umsetzung geplant und verwirklicht werden. Zum Zeitpunkt der Auswahl der Maßnahmen ist man angemessen überzeugt, dass die Maßnahmen im Sinne der Zielerreichung wirksam sein werden, also z.B. ein Risiko hinreichend mindern, eine gesetzliche Anforderung tatsächlich umsetzen oder zur Erreichung eines Zieles zumindest beitragen.

Maßnahmen können im Ergebnis vollumfänglich erfolgreich, teilweise erfolgreich, in Hinblick auf das Ziel wirkungslos oder schlimmstenfalls kontraproduktiv sein. Wer nicht hinschaut, wird es nicht oder bestenfalls zufällig erfahren. Aus diesem Grund überwachen und überprüfen wir unsere Maßnahmen.

In einem späteren Artikel werde ich mich ausführlicher mit ausgesuchten Maßnahmen zur Informationssicherheit und der Möglichkeit ihrer Überwachung und Überprüfung beschäftigen.

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„Wirksamkeitsmessung nach ISO 27004“

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Der Faktor „Mensch“ spielt eine wesentliche Rolle in der Informationssicherheit sowie im Datenschutz. Daher ist es enorm wichtig, allen Mitarbeitern die Risiken greifbar zu machen, das notwendige Wissen zu vermitteln und Akzeptanz und Verständnis für die Sicherheitsrichtlinien und Maßnahmen zu fördern. Dabei sollte die Individualität jedes Mitarbeiters und Aufgabengebietes berücksichtigt werden.

In unserem Podcast zum Thema „Das Konzept „Security Awareness“ möchten wir Ihnen in 2 Folgen Denkanstöße und Tipps zu diesem Thema geben.

In der Folge 1 „Aller Anfang ist nicht schwer“ befassen wir uns mit dem Start des Projektes „Security Awareness“:

  • welchen Stellenwert Security Awareness hat und haben sollte,
  • warum der konzeptionelle Gedanke ratsam ist,
  • was man bei einer Risikoanalyse beachten sollte,
  • wie wichtig konkrete Awareness-Ziele sind,
  • warum „one fits all“ bei Security Awareness nicht greift.

In der Folge 2 „Ein Ziel – viele Wege“ befassen wir uns mit der Wichtigkeit von zielgruppengerechten Awareness-Maßnahmen:

  • warum das Arbeitsumfeld für die Auswahl von Maßnahmen relevant ist,
  • welche Gefahr technische und organisatorische Hürden darstellen,
  • wie Verhaltensänderungen nachhaltig bewirkt werden können,
  • warum ein strukturierter Einsatz von verschiedenen Tools notwendig ist,
  • welche Tools es gibt und
  • wie man die Wirksamkeit seiner Kampagne überprüfen kann.

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Unverbesserliche Optimisten sehen in allen Situationen immer auch die positiven Aspekte. So ermöglichen die Erfahrungen mit den aus der Not heraus getroffenen Maßnahmen zu Beginn der Corona-Pandemie – die Pflicht zum Home-Office und das Homeschooling – einen schärferen Blick darauf, wie Prozesse und Abläufe in Unternehmen und der Verwaltung sich verändern müssen, um vom technologischen Fortschritt in einem größeren Umfang als bisher zu profitieren. Das Arbeiten im Home-Office erweist sich dabei als ein „Türöffner“.

Hierzu gehört mit Sicherheit auch eine geänderte Art der Kommunikation. Viele Menschen haben Erfahrungen mit Videokonferenzen gesammelt, die notwendige Ausstattung (Headset, Webcam) ist mittlerweile weit verbreitet und wird wie selbstverständlich genutzt. Und falls es noch nicht geschehen sein sollte, wäre es spätestens jetzt an der Zeit, von Unternehmensseite das weitere Vorgehen festzulegen, z.B. durch das Bestimmen der künftig zu nutzenden Plattformen und Anbieter. Aus organisatorischer Sicht gehören das Abschneiden alter Zöpfe und die Berücksichtigung der technologischen Möglichkeiten bei der Einführung neuer Prozesse dazu, genauso wie die Einbindung der Mitarbeiter. Nur so ist es möglich, neben der Verbesserung der Informationssicherheit auch Nutzen aus den geänderten Arbeitsweisen zu ziehen.

So ist z.B. in den Produkten vieler Festnetzanbieter auch die Möglichkeit zur softwarebasierten IP-Telefonie enthalten. Dadurch ist es möglich, Anrufe mit der dienstlichen Festnetznummer nicht nur aus dem Büro heraus zu tätigen, sondern auch vom Rechner im Homeoffice aus.  Benötigt wird lediglich das Headset, die Software für IP-Telefonie auf dem eigenen Rechner sowie ein Internetzugang – und die Vermischung von dienstlichen und privaten Telefonaten auf dem privaten Telefonanschluss ist Vergangenheit. Nicht zuletzt aus der Sicht von Datenschutz und Informationssicherheit eine deutliche Verbesserung, auch die Privatsphäre der Mitarbeiter wird so geschützt.

Zu den Veränderungen gehört auch das Erlernen von neuen Verhaltensweisen und Regeln. Nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch immer erlaubt. So bieten Videokonferenzlösungen die Möglichkeit, Gespräche aufzuzeichnen – was allerdings rechtlich durchaus bedenklich ist. Ob und unter welchen Umständen derartige Aufzeichnungen zulässig sind, muss nicht nur vorher zuverlässig geklärt, sondern auch den Mitarbeitern vermittelt werden. Denn nur mit einer sicheren und rechtlich einwandfreien Nutzung werden sich die neuen Arbeitsweisen dauerhaft etablieren.

Für einen erfolgreichen Einstieg in die Gestaltung des Arbeitens im Home-Office haben wir unser eintägiges, praxisorientiertes Seminar entwickelt, in dem die Fragestellungen aus diesem und den vorherigen Artikeln  vertieft werden und das dabei unterstützen soll, das Arbeiten im Home-Office sinnvoll, sicher und datenschutzkonform zu organisieren.

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Datenschutz und Informationssicherheit im Home Office und beim mobilen Arbeiten

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Der dritte Teil unserer Podcast-Serie „Security im Home-Office“

In den letzten beiden Folgen unserer Home-Office-Serie ging es um praktische Themen wie das Dokumentenmanagement, die digitale Signatur, den Unterschied zwischen Home-Office, mobilem Arbeiten und Telearbeit sowie Vorgaben aus Sicht der Informationssicherheit und der Einschätzung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu diesem Thema.

Im dritten Teil schauen unsere Berater Andreas Kondek und Andreas Lange nun auf den Mitarbeiter selbst, welche Auswirkungen das Home-Office auf das Miteinander im Büro hat, welche Gefahren durch die Isolierung im Home-Office aus Sicht der Informationssicherheit entstehen und wie Angreifer das Arbeiten im Home-Office für Ihre Zwecke nutzen. Auch auf die Bedeutung von Awareness Maßnahmen in dieser besonderen Situation werfen die beiden dabei einen Blick.

Alle drei Folgen der Serie „Security im Home Office“ finden Sie auf “Apple Podcast”, “Spotify” und “Google Podcast” sowie natürlich auf unserer Website.

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Sie kennen sicher den Radiospruch „Geht ins Ohr… bleibt im Kopf“. Podcast s haben längst bewiesen, dass dies nicht nur für Radiowerbung gilt.

In der Informationssicherheit gibt es viele Themen, bei denen man mal genau hinhören sollte. Mit unserem Podcast möchten wir Ihnen in kurzen Episoden, regelmäßig relevante Themen der Informationssicherheit und des Datenschutzes vorstellen und zudem Impulse setzen.

Hören Sie rein, wann immer es Ihnen passt – unabhängig von Zeit und Ort. Unseren Podcast finden Sie auf Apple Podcast, Spotify und Google Podcast sowie natürlich auf unserer Website.

Wir starten unseren Podcast mit dem Thema Security im Home-Office. Das Home-Office gehört seit der Corona Pandemie in den Unternehmen, in denen dies grundsätzlich möglich ist, zum festen Bestandteil der Arbeitswelt. Doch was als Provisorium begann, sollte nun gut durchdacht fortgeführt werden. Insbesondere mit Blick auf die Informationssicherheit und den Datenschutz.

In unserem Podcast zum Thema „Security im Home-Office“ möchten wir Ihnen in 3 Folgen Denkanstöße und Tipps zum sicheren Arbeiten außerhalb des Büros geben. In der Folge 1 „Hinter der Firewall geht’s weiter“ befassen wir uns mit organisatorischen Aspekten er Informationssicherheit im Home-Office.

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Wer in den letzten Monaten auf den üblichen IT-News-Portalen die Berichterstattung verfolgt hat, konnte sich kaum des Themas „Ransomware“ entziehen. Und natürlich fragt man sich als Verantwortlicher: Könnte das auch mich treffen? Was kann ich dagegen tun?

Oft werden auf Checklisten – gute – technische Hinweise gegeben. Der wahrscheinlich wichtigste Ratschlag stammt jedoch nicht aus dem technischen Bereich: die systematische und kontinuierliche Betrachtung von Security Awareness. Gemeint ist hiermit die Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Informationssicherheit. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten sich über den hohen Stellenwert von Informationssicherheit bewusst sein, alle sollten wissen, dass auch von ihnen selbst ein essenzieller Beitrag erwartet wird – und seien es „nur“ solche alltäglichen Dinge wie eine telefonische Rücksprache bei einer verdächtigen E-Mail oder das Ansprechen von unbekannten Personen auf dem Flur.

Sobald ein solches Sicherheitsbewusstsein bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelt wurde, fällt es auch den Nicht-IT-Profis deutlich leichter, bei neuen Bedrohungen und in neuen Situationen spontan richtig zu handeln.

Flankiert wird Security Awareness hier durch die Komponente „Wissen“, denn natürlich benötigen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch fachliche Informationen zur Informationssicherheit. Nicht jeder Mensch ist IT-affin, nicht jeder Mensch hat gleich viel Freude am Umgang mit Computer oder Smartphone – und auch IT-Profis lernen jeden Tag dazu …

Umso wichtiger ist, klare und leicht nachzuvollziehende Informationen und Arbeitsanweisungen bereitzustellen, wie in welcher Situation zu handeln ist.

Und so sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann auch für neue Situationen gerüstet, z.B. für die Arbeit im Home Office mit dem Wissen, was im Home Office anders ist, worauf geachtet werden muss und was vielleicht im Home Office verboten ist – und dem Bewusstsein für Informationssicherheit, dass es trotz der Arbeit von zu Hause aus und gerade ohne die ständige Präsenz von IT-Abteilung und Vorgesetztem auf das eigene Handeln ankommt.

Neben den in diesem Artikel angerissenen Fragestellungen geben wir in unserem Seminar zur Security Awareness auch einen kleinen Einblick in die rechtliche Motivation und zeigen anhand von Beispielen, wie Awareness-Maßnahmen maßgeschneidert auf ihre Mitarbeiterinnern und Mitarbeiter und auch auf ihre Unternehmenskultur gestaltet werden können.

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Seminar:

„Security Awareness – Führungsaufgabe und Konzept“

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